Lage in Kalabrien


Wenn es um streunende Hunde geht, kann Italien in zwei Teile geteilt werden. Obwohl jede Region ihre eigenen Brennpunkte hat, könnte die Halbinsel grob in zwei Makrobereiche unterteilt werden: der Bereich auf Höhe der Toskana und der Marche-Region.

 

 

Nördlich dieser imaginären Linie ist die Situation relativ stabil: Es gibt nur wenige Streuner und in einigen Gebieten gar keine, die Zwinger werden kontrolliert und in Ordnung gehalten, das Netz der Freiwilligen ist solide und wurde im Laufe der Jahre ausgebaut, die Bevölkerung ist offen und aufmerksam gegenüber der Sterilisation und immer mehr Menschen entscheiden sich für die Adoption von Tieren. 

Im Süden hingegen, insbesondere in Kalabrien, der Region, in der wir tätig sind, ist die Situation anders. Den jüngsten Daten des Gesundheitsministeriums für das Jahr 2020 zufolge, wurden mehr als 1.600 neue Tiere in Zwingern von Tierkliniken aufgenommen. Die Zahl derer, die in Zwingern von Tierheimen untergebracht wurden, lag bei fast 1.500. 

Allgemeiner ausgedrückt, scheint es fast 15.000 Hunde in Tierheimen zu geben, laut den Zahlen, die von der Region Kalabrien im Jahr 2017 erfasst wurden. Dies sind die zuletzt veröffentlichten Zahlen, die jedoch nicht jede Form der Unterbringung erfasst. So beinhalten sie z.B. nicht die Tiere, die in inoffiziellen Tierheimen untergebracht sind oder solche Hunde, die temporär bei Freiwilligen auf die Adoption warten. Es liegt auf der Hand, dass die offiziellen Zahlen die Situation bei weitem unterschätzen.

Allein in der Gemeinde Crotone, die im Westen Kalabriens liegt, sind über sechstausend Tiere in Zwingern eingesperrt. In zwei dieser Einrichtungen sind über zweitausend Hunde untergebracht, eine dramatische Zahl, die uns ein konkretes Bild vom Ernst der Lage vermittelt. 

Gleichzeitig ist die Zahl der Adoptionen nach wie vor traurig niedrig: 2019 waren es nur 1492, fast alle aus Norditalien. Und selbst die Zahl der Sterilisationen ist noch unzureichend.

In diesen Kontext fügt sich unsere Vereinigung ein. Dank eines kleinen, aber entschlossenen Netzwerks von Freiwilligen kümmern wir uns um Hunde, die in der Region gerettet werden und versuchen für sie ein neues Zuhause zu finden, sowohl in Italien als auch in Deutschland. Aber das ist noch nicht alles: Neben der Pflege der Tiere arbeiten wir jeden Tag daran, das Bewusstsein für Sterilisationen und die Bedeutung von Mikrochips zu schärfen, damit die Welpen von heute nicht zu den Streunern von morgen werden.


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