Rassen in Italien


Hier werden Rassen vorgestellt, die entweder ihren Ursprung in Italien haben oder dort einfach häufig vorkommen. Da wir einige dieser Hunde bei uns im Rifugio haben, klären wir über diese Rassen auf, um Sie bei der Suche nach einem Hund unterstützen zu können. 

Italienische Rassen:

Maremmano

Maremmanos, oder auch Mearemmen-Abruzzen-Schäferhunde genannt, werden von italienischen Schäfern zum Schutz vor Wölfen gehalten. (Oftmals ohne Kontakt zu Artgenossen und Menschen mit Gänsen, Schafen, etc. in einem kleinen Gehege). Somit ist die Rasse sehr wachsam und verfügt über einen ausgeprägten Schutztrieb. In Nordamerika und in Australien werden sie deshalb auch oft als Wachhunde eingesetzt. Deshalb sollte ein Maremmano körperlich und geistig gut ausgelastet sein.

Sie haben eine Schulterhöhe von 70cm, wiegen zwischen 35 und 45 kg und sie haben eine charakteristische Mähne um den Hals, die sie vor Wolfsbissen schützen soll. Maremmanos sind intelligent, tapfer, loyal und ruhig. Für komplette Hundeneulinge sind sie aber aufgrund ihrer speziellen Bedürfnisse eher weniger geeignet. 

Bildquelle: Wikipedia


Cane Corso

Der Cane Corso ist wohl die imposanteste Hunderasse aus Italien. Früher wurde er als Wach- und Schutzhund eingesetzt, half aber auch bei der Jagd von Großwild und bei der Bewachung von Viehherden - also ein Allrounder. Der Cane Corso ist ein großer und kräftiger Hund, die vom Aussehen her dem Mastiff ähneln. Sie sind zwischen 60 und 70 cm groß und können bis zu 55kg wiegen. Sie sind aber loyale, sanfte Hunde, die eine enge Bindung zu Ihrem Besitzer eingehen und problemlos im Umgang mit Kindern sind. Trotzdem sind Sie aufgrund ihrer Größe, ihrer Kraft und ihrem Schutztrieb nur in erfahrenen Händen gut aufgehoben. Halter dieser Rasse sollten genügend Platz und auch Zeit für die geistige und körperliche Auslastung des Cane Corsos haben und ihn gut erziehen können. 

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Lagotto Romagnolo

Übersetzt bedeutet das Wort "Lagotto" so viel wie "Entenhund", denn genau dafür wurde er ursprünglich gezüchtet. Zur Jagd im Wasser, denn diese Rasse ist sehr wasseraffin. Heutzutage werden die Hunde oft zur Trüffelsuche eingesetzt. Sie können bis 50cm groß werden und wiegen ungefähr 15kg. Die Hunde sind sehr anhänglich und entspannt und auch hinsichtlich der Erziehung gilt der Lagotto als eher unkompliziert. Allerdings benötigt sein Fell jede Menge Pflege, um nicht zu verfilzen. 

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Spione Italiano

Das Wort Spione lässt sich auf das dornige (Dorn = Spino) Unterholz zurückführen, dass die Hunde bei der Jagd in ihrer Herkunftsregion (Piedmont) überwinden mussten. Dabei hatten die Hunde die Aufgabe, geschossenes Wild an Land und im Wasser aufzufinden und zu apportieren. Spiones Italianos können bis zu 70cm groß werden. Sie sind freundlich, unaufgeregt und entwickeln eine feste Bindung zu ihren Besitzern, was aber durchaus ein Problem beim Alleinebleiben werden kann. 

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Segugio Italiano

Der Segugio ist ein Lauf- und Jagdhund, dessen Herkunft bis in die Antike reicht. Er ist ein sehr sozialer Hund, der wie die meisten Jagdhunde eine enge Bindung zu seinem Besitzer eingeht. Allgemein ist er ein sehr ruhiger Hund, der eher zurückhaltend wirkt und bei fremden Menschen neutral oder distanziert reagiert. Er ist ein sehr angenehmer Begleiter für den Alltag, da seine ruhige Art beinahe ansteckend ist und er sich aufgrund seines Arbeitswillen sehr gut führen lässt. Dadurch ist die Erziehung recht einfach, solange mit positiver Bestärkung gearbeitet wird. 

In einer Familie ist er aufgeschlossen und besonders zu den Kindern sehr freundlich und geduldig. Durch seine ruhige und ausgeglichene Art eignet er sich für die verschiedensten Lebenssituationen und ist auch für Hundeanfänger geeignet. Nur auf den Jagdtrieb sollten die Menschen achten, dieser lässt sich mit dem nötigen Training jedoch einfach kontrollieren.

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Andere Rassen, die häufig auf Italiens Straßen zu finden sind:

Englischer Setter


Pitbull

Der Pitbull ist eine häufig vertretene Rasse in Italien. Obwohl alle Pitbull-Mischlinge im Rifugio total liebe und anhängliche Tiere sind, ist eine Ausreise nach Deutschland verboten. In die Schweiz und nach Österreich aber möglich. Der Pitbull ist sehr aufmerksam und intelligent. Er ist enorm kräftig, mutig. Zugleich ist er seinen Menschen gegenüber äußerst liebenswert, treu und anhänglich, ja sogar ergeben. Fremden Menschen gegenüber ist er neutral. Er ist gutmütig und hat eine außerordentlich hohe Reizschwelle. Besonders in den 1990er Jahren wurden Hunde wie der Pitbull von unseriösen Vermehrern und Haltern aggressiv gemacht, wild gekreuzt und als lebende Waffen missbraucht. Die Zucht kann selbst Chihuahuas oder Zwergpudel in ein paar Generationen aggressiv machen und zu gefährlichen Hunden werden lassen. Die Pitbulls sind Opfer, nicht Täter. Seriös vermittelt können sie hervorragende Familienhunde und tolle Begleiter sein.


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