Erfahrungsberichte von Adoptanten


Silvano

Von Familie K. aus dem bayrischen Wald / Adoptanten von Silvano:

 

 

"Auf der Suche nach Verstärkung unseres Hunderudels auf einem Pferdehof,

sahen wir Silvano zum ersten Mal auf Facebook. Und sofort eroberte er unser

Herz mit seiner liebenswerten, etwas tollpatschigen Art im Sturm. Wir hatten

in der Vergangenheit schon mehrere Herdenschutzhund-Mischlinge, die –

nach einer Eingewöhnungszeit – allesamt völlig unproblematisch waren, was

fremde Menschen und fremde Hunde anbelangt. Weil unser Hof keinen Zaun

hat, wir von Wald (und Wild) umgeben sind und wir sehr häufig Besuch mit

Hundeanhang haben, hatten wir uns aber noch nie an einen reinrassigen

Herdenschutzhund gewagt. Mal ehrlich: Herdenschutzhunde werden im

Internet regelrecht als Monster verschrien... Nachdem aber Silvano so

liebenswürdig beschrieben wurde und wir sogar Videos und direkten Kontakt

von Leuten vor Ort bekommen konnten, waren unsere Zweifel zerstreut. Die

Organisation Oasi Argo machte einen sehr professionellen Eindruck auf uns,

aber überzeugt hat uns vor allem auch Caterina, der man einfach ansieht, wie

sehr sie ihre Schützlinge liebt. Als Silvano endlich bei uns einzog, war schnell

klar, dass er der perfekte Hund für uns ist: Völlig verträglich mit allen

Menschen und Tieren, meistens ruhig (aber keinesfalls langweilig!) und

unglaublich verfressen. Das Beste an ihm: Man muss einfach täglich über ihn

schmunzeln – aus dem Lernprozess des Treppensteigens hat er eine richtige

Doktorarbeit gemacht Das anfängliche Pummelchen musste etwas

abspecken, aber nun tobt er mehrmals täglich mit seinen Hundekumpels über

die Wiesen. Er ist auch der beste Freund unseres Kätzchens, das wir viel zu

jung auf der Straße gefunden haben. Nach der Erfahrung mit all unseren

Herdenschutzhund(-Mischlingen) kann ich nur sagen: Ein Herdenschutzhund

ist in erster Linie ein Hund mit ganz normalen Bedürfnissen nach Freiheit,

Bewegung, Spiel und Futter. Mit liebevoller Konsequenz kann man den

meisten von ihnen sicher klarmachen, dass Besuch keine Lebensbedrohung

darstellt und nicht umgehend verjagt werden muss. Ob Maremmanos wirklich

so viel mehr Drang nach Bewachen haben als z.B. so mancher Deutscher

Schäferhund? Ich weiß es nicht, aber unsere Hunde haben alle mittels

Besuchern, die wir mit diversen Leckerlis ausgestattet haben, nach und nach

ihren Wachtrieb abgelegt Vielen Dank nochmal an Caterina und das Oasi

Argo für Silvano und den tollen Zuwachs zu unserem Rudel."

Nyumba

Von Familie ST. aus Oberbayern Adoptanten von Nyumba 

„Der Wunsch nach einem Hund war bei uns schon immer Thema, aber man hat nie wirklich danach geschaut, weil man dachte: Wir haben doch schon zwei Katzen und jetzt noch einen Hund? So hatte das Thema sich immer wieder verworfen.

An dem Tag als ich Nyumba auf Facebook fand, ich schaute allerdings vermehrt nach Hunden, sah ich ihr Bild und es war sofort um mich geschehen. Die Geschichte des armen kleinen Welpenmädchens, das einfach über einen Zaun geworfen wurde, hatte mich sehr berührt. In diesem Moment dachte ich nur: Jetzt oder nie! Und schrieb sofort an das Oasi Argo. Sehr schnell bekam ich eine Antwort.

Alles in allem hatte ich keinerlei Erfahrungen mit Vermittlungen von Hunden aus dem Ausland, aber ich war nach kurzer Zeit von der Professionalität der Organisation überzeugt.

Es ging recht schnell, dass Nyumba bei uns einzog. Sie ist und war sehr, sehr anhänglich und ängstlich.

Das hatte sich aber nach kurzer Zeit gelegt. Sie lernt für ihr Leben gerne (und auch ziemlich schnell) und liebt mich und meine Familie abgöttisch. Klar war es anfangs nicht leicht, ihr Treppensteigen beizubringen, aber täglich muss ich über sie schmunzeln, da sie einfach ein kleiner Clown ist und immer merkt, wenn es einem Mal nicht so gut geht. Sie liebt alles und jeden, möchte alle Menschen begrüßen und freut sich riesig, wenn sie andere Hunde sieht. Und das Beste ist: Sie liebt unsere zwei Katzen. 

Die Katzen waren anfangs sehr skeptisch über das, was wir denn da nun wieder angeschleppt hatten, aber jetzt nach fünf Monaten, in denen sie bei uns ist, liegen sie mittlerweile zusammen auf dem Sofa und Nyumba leckt gerne die Katzen ab.

Sie ist völlig verträglich mit allem und jedem und dazu sehr verfressen!

Ich danke Caterina und allen, die sich so liebevoll um die Hunde kümmern. Ohne euch wäre Nyumba jetzt nicht bei uns und sicherlich auch kein so kleiner liebevoller Wirbelwind.


Febe und Dukan


Adoptantin von Febe und Ducan (jetzt Frodo) aus Pirmasens

 

Nachdem mein Mann gestorben war, hatte ich nur noch meinen Border-Collie Bobby. Da mein Mann immer zu Hause war und den ganzen Tag mit ihm zusammen verbrachte, verkraftete unser Bobby dessen Tod kaum und verließ mich 9 Monate danach ebenfallsEs folgten Wochen tiefster Trauer und Depression, bis schließlich eine Freundin meinte, ich solle mal mit ihr auf einen nahegelegenen Hof gehen. Dort würden Hunde aus dem Ausland aufgenommen und man könne mit ihnen spazieren gehen.
Nach anfänglicher Skepsis gab ich mir schließlich einen Ruck und begleitete sie. Dort verliebte ich mich sofort in eine Border-Mix Hündin, welche ich dann auch jeden Tag abholte und der Besitzerin wahrscheinlich auf die Nerven ging. Diese fragte mich dann irgendwann, weshalb ich denn keinen eigenen Hund mehr mochte?
Ich überlegte: „Nun, ich arbeite den ganzen Tag und möchte den Hund nicht so lange alleine lassen.“ Da schlug sie mir vor, dass ich den Hund jederzeit zu ihren adoptierten Hunden auf den Hof bringen könnte, wenn ich lange arbeitete. Da ich eh einen Hund aus dem Ausland holen wollte, zeigte mir die Frau des Hofes (die übrigens auch alte Hunde aus dem Oasi Argo adoptiert hat) online gleich einige Tiere. Das letzte Bild war von meiner Febe! Ich war sofort verliebt in den Setter-Mix.

Einige Wochen später kam Febe mit dem Transporter nach Deutschland gereist. Als ich sie sah, dachte ich erst einmal, dass es der falsche Hund sei. Ein Setter ist doch größerMeine Tochter fragte auch, ob ich sicher bin, dass es Febe ist.Ich bejahte dies und sah in ihre wunderbaren Augen. Sie war erst einmal furchtbar ängstlich! Die Hündin kam mit mir nach Hause und war immer nah bei mirAber sie hatte ständig Angst, wenn wir das Haus mal kurz verlassen haben. Auch war sie sehr in sich zurückgezogen, das machte mich richtig traurig. Auch beim Spazieren, lief sie dicht hinter mir an meinem Bein, meist ängstlich.
Die Frau des Hofes fragte mich etwas später dann, ob ich nicht einen zweiten Hund adoptieren wollte, da dies oft unsicheren Ersthunden helfen kann. Da ich schon immer zwei Hunde haben wollte und der Transport des Oasi Argo so liebevoll war und mich sehr berührte, entschied ich mich für einen weiteren Vierbeiner von Caterina. Zunächst verliebte ich mich in den Setter Sting. (Dieser ist übrigens in die Schweiz adoptiert worden). Dann wurde ich auf einen aufmerksam, den „keiner möchte“, weil er Leishmaniose hat. Das war der braunrot-weiße Ducan, ein schon etwas älterer Setter. Schließlich dachte ich:  Ok, wenn ihn niemand möchte, nehme ich den armen Wurm!“.

Als Ducan schließlich mit dem Transport ankam, blickte mich ein Riese an! Er war in allem das genaue Gegenteil von meiner Febe. Nur Flausen im Kopf! Und nun ist er meine größte Freude! Febe ist durch ihn mehr aus sich herausgekommen und genießt ihr Leben. Da Ducan ein kleiner liebenswerter Tollpatsch ist, nannte ich ihn Frodo. Das passte wie die Faust aufs Auge! Er bringt mich jeden Tag zum Lachen und ich liebe ihn einfach nur abgöttisch!  Es ist zwar schwer, mit seiner Jagdlust zurecht zu kommen, aber ich arbeite furchtbar gerne mit ihm. Am liebsten würde so ein Setter natürlich abhauen und seine eigenen Spuren verfolgen, doch das kann Frodo mit viel Liebe und Zeit mit mir gemeinsam lernen. Es ist noch viel Arbeit, aber super schön, denn ich habe eine Aufgabe mit ihm, die ich liebe.

Ich dachte wirklich, es gibt keinen Hund mehr nach Bobby,den ich so wie ihn lieben könnte. Aber was soll ich sagen?Jetzt sind es sogar zwei! Febe schläft jede Nacht mit mir im Bett, Frodo kommt auch dazu, geht dann aber lieber in sein Bett. Dafür liegt er auf der Couch jeden Abend in meinem Arm. Immer wieder wacht er auf, schaut mir in die Augen, kotrolliert, ob ich noch da bin und schläft dann wieder friedlich ein. Diese runden Glubschaugen sind einfach unbezahlbar.

Letztendlich dachte ich vor der Adoption: „Nur kein Border Collie mehr… die sind viel zu anstrengend!“. Aber ich kann nur sagen: Setter sind viel schlimmer 😊 ! Aber dafür in ihrem Wesen auch verschmuster und das ist tausendmal schöner! Ich bereue keine Sekunde und würde alles für meine beiden tun! Mein Ying und mein Yang, sie ergänzen sich perfekt. Einer lieber als der andereDank Caterina habe ich gleich zwei wundervolle Hunde, die mein Leben jeden Tag bereichern!

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